Bericht Jakobsweg 2021

Der diesjährige Jakobsweg am 2. und 3. Oktober führte uns von Hüfingen nach Epfenhofen und in die Wutachschlucht.

Der diesjährige Jakobsweg war der zweite und hoffentlich der letzte unter Corona-Bedingungen. Entsprechend galt die 4-G-Regel, also Geist und die anderen drei Gs. Denn das Thema dieses Jahr war der heilige Geist und sein Wirken. Am Samstag morgen starteten wir den Weg in Hüfingen. Die Sonne sowie die Pilger brauchten eine Weile, um in die Gänge zu kommen. Aber nach kurzer Zeit lief es mit beidem. Generell hatte unsere eigens ernannte Wetterbeauftragte alles richtig gemacht. Bei schönem Wetter ging es an den doch recht länglichen Aufstieg auf den Eichberg, der uns aber mit einem eindrucksvollen Ausblick entschädigte. Ein guter Platz für die Mittagspause. Da wir nachlässigerweise unsere Paraglider nicht dabei hatten, konnten wir die dafür vorgesehene Absprungrampe nicht benutzen und mussten den Abstieg konventionell antreten. Wir hatten uns das leckere Menü zum Abendessen redlich verdient und ließen den Tag noch mit dem ein oder anderen isotonischen Lifestylegetränk ausklingen. Am Sonntag ging es auf den Dreischluchtenweg. Der führt durch die Gauchachschlucht, die enge Schlucht – der Name ist Programm – und die Wutachschlucht. Das sumpfige Terrain führte zu einer wunderbaren Schuhvermehrung, immerhin waren diese zwischenzeitlich um einige Kilos schwerer. Aber auch am Sonntag kam die Nässe lediglich von unten und wir kamen ohne Pilgerverlust wieder zum abschließenden Kaffee an. Scheeeee war´s.

Martin Reder